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© 162 Jahre - MGV HARMONIE BREMERVÖRDE - von 1859 e.V.
Presse aktuell
letzte Änderung: 18.01.2026
Bremervörde. Der Männerchor MGV Harmonie e.V. aus Bremervörde startet mit einem neuen Vorsitzenden in das junge Jahr. Planmäÿig bergab Joachim Hake den Vorsitz des Chores an den bisherigen Notenwart Rainer Voß.  Wichtige Personalie beim Männerchor MGV Harmonie: Nach fast zwei Jahres des Vorsitzes beim Bremervörder Chor übergab der bisherige, erste Vorsitzende Joachim Hake nach der entsprechenden Wahl durch die anwesenden Sänger den musikalischen Staffelstab an den bisherigen Notenwart Rainer Voß. Dabei bedankte sich Hake neben den Sängern und den Vorstandsmitgliedern insbesondere beim 2. Vorsitzenden Stephan Winter für die mehr als tatkräftige Unterstützung während der eigenen Amtszeit – und konnte ihm gleichzeitig inoffiziell auch zu 30 Jahre Singen im Chor gratulieren.  Uwe Claus seit 60 Jahren Mitglied  Für ein ganz besonders Jubiläum wurde Uwe Claus geehrt. So konnte der Tenor für immerhin 60 Jahre Mitgliedschaft bei der Harmonie gefeiert werden. Und noch ein sicherlich kürzeres, aber dafür ebenso bedeutsames Jubiläum durften die Männer bei der Mitgliederversammlung im Hotel Daub begehen. So dirigiert seit ziemlich genau 20 Jahren Marie-Louise Baabe den Bremervörde Chor.   Vor diesem Hintergrund bedankte sich stellvertretend für die Sänger der Vorstand für den Chores zählte schließlich in diesem Jahr erneut Ehrenmitglied Fred Krüger, der trotz schwieriger Anreiseverhältnisse pünktlich zur Veranstaltung aus Erfurt angereist war. Er überbrachte dabei nicht nur die Grüße des Erfurter Männerchores, sondern regte einmal mehr auch ein persönliches Treffen und gemeinsames Singen der beiden Vereine an.                                                      unermüdlichen Einsatz der Kreischorleiterin und die kontinuierliche, musikalische Weiterentwicklung des vielfältigen Repertoires.   Apropos Repertoire: Auf der Mitgliederversammlung gab der Vorstand mit letzten Details einen kompakten Ausblick auf das anstehende Konzert im Ludwig-Harms-Haus am 28. Februar, das sich musikalisch einem frühen Fernsehklassiker mit Robert Lembke nähern wird: „Was bin ich? Ein musikalisches Beruferaten“. Am Freitag (16. Januar 2026) ist der Kartenverkauf beim Buchhandel Morgenstern angelaufen.   Und dann konnte noch eine Art Staffelübergabe gefeiert werden. So reichte der letztjährige „Sänger des Jahres“, Rainer Voß, den entsprechenden Wanderpokal inklusive einer sehr launigen und persönlichen Laudatio an den Tenor Ingo Schneider weiter. Zu den regelmäßigen Gästen der Mitgliederversammlungen des Musikalischen Staffelstab übergeben Rainer Voß neuer Vorsitzeder des Männergesangvereins Harmonie Bremervörde von 1859 - Ehrung füt Hake und Baabe Staffelübergabe bei der Harmonie (v.l.): Joachim Hake, Rainer Voß und stellvertretender Vorsitzender Stephan Winter. Foto: MGV/Heise  Tenor Ingo Schneider ist nach Rainer Voß neuer „Sänger  des Jahres“. Foto: MGV/Heise   Ein Dankeschön vom scheidenden Vorsitzenden Joachim Hake: Marie-Louise Baabe dirigiert seit 20 Jahren die Harmonie.
Kontakt für Journalistenfragen: MGV Harmonie Bremervörde von 1859 e.V. Rainer Voß Tel.: +49 (0)172/8039050 E-Mail: rainer.voss.v1@gmx.de
17.01.2026
Freude daran denn die is t an - steckend. Auch diesmal spr ingt der berühmte Funke im Nu a uf die Zuhörenden über. Da macht es gar nichts, dass „Th e Entertai- ner“ von Scott Jopl in zu Beginn ein bisschen holpert, weil es über den richtigen Ton zum Auftakt minde st ens z wei Meinungen gibt. Ingo Stoevesandt begleit et den Chor a m Klavier. Marie- Louise Baabe ss t „ihre Männer“ sich klanglich e ntfalte n und führt sie sicher dur chs Pro- gramm. Mo derie rt wird der Abend gewohnt kurzweilig vo n Stephan Winter. Der musisch ta- lentierte Zahnarzt im Ruhestan d hatte die Idee, das Konz ert in- haltlich an „Was bin ich?“ aus - zurichten. Die Umsetzung ge-lingt scheinbar mühelos. Dazu schwingt sich der Sänger im Bass immer wieder i ns rote Glit-zer- Jackett, tritt mit Zyl inder ans Mikro und erläutert dem Publ i- kum Hinte rgründe z um Quiz und de r „Set list“ des Abe nds.
03.03.2026
Heite r-musikalisches Beruferaten
Männergesangverei n „Harmonie“ begeistert mit „W as bi n ic h? “-Konze rt im Ludwig-Har ms-Haus
VON FRAUKE SIEMS Bremervörde. „Was bin ich ?“ Wenn au s dem h eit er e n T V- Klassiker von einst ein ebe ns o u nt erha lts ames m u sikal is ch es Beruf er at en wir d, st eckt g a- r antiert der Br emervör de r M ä n n e r g e s a n g v e r e i n „Harmo-nie“ dahi nte r. Zu seh en am Sonnab end im Lud - wig-Harms-Ha us.
Bekam am Sonnabend viel Applaus für ein gelungenes Konzert im Ludwig-Harms-Haus: der Männergesangverei n „Harmonie“ . Fo to : Siems
Der Saal ist voll beset zt , al s pünk tlich um 19.30 Uhr de r 22- köpfige Chor unter bewähr ter Leitung von Marie-Louise Ba abe einzieht. Der MGV-Vorsitze nde Rainer Voss begrüßt die G äste, darunter „Hausherr“ Kar sten Thomsen, Vorsitze nder de s Kir- chenvorstande s der evangel i- schen Liborius-Gemeinde, B re- mervördes Bür germeister Mi- chael H an neba cher sowie Gud- run Thiele und Silke Pott has t als Vertreterinn en des Kre ischor - verbandes. Seit vielen Jahren begeister t der Männergesangvere in „Har - monie“ das Publikum mit s ei- nem Gesang und vor allem der
Moderierte de n gelungenen Kon-zert-Abend: Stephan Win - te r. Foto: Siems
„Sieben Mal d en Abdruck überstehen“ Das Programm is t so bunt wie die vier Sparschwe ine im „TV-Studio“ auf der Bühne. All e Lieder beschreiben mitt el- oder unmittelbar die unterschiedl ichsten Berufe: von „Das Wa nder n ist des Mülle rs Lust“, übe r ABBAs„Danci ng Q ueen“ bis zu „Don't pay th e ferry ma n“ v on Chris de Burgh. „Über sieben Br ücken “, die (Zitat) „Hymn e der Zahnärzt e“, haben die Sänge r zur Feie r des Abends umgetextet: „Über sie ben Brücken m uss t du ge hen, sieben Mal den Abdruck überstehen.“ Die Zuhörenden amü-sieren sich köstlich und spen den tosenden Beifall. B ei „Ic h bin Klempner von Beruf“ kl atschen sie im Takt . Zwischen „Molly Malone“ und Simon und Garfunkel s „The Boxer“ ist Zeit für zwei Q ui zrunden: Karsten Thomsen, Gudr un Thiele, Michael Hannebach er und Susanne Morg enstern m üssen als Rateteam antreten.
Während sie auf der Bühne Pl atz nehmen, klimpert Ingo Stöve-sand die Quizm elodie auf dem Klavier. Tenor-Sänger Ingo Schneider mimt den Quizmas ter, Hund „Struppi“ ist in der S tofftierver- sion am Start . Im er sten Durch- gang schlüpft Schneiders Te- nor-Kollege Stefan Hoppe- Seyler in die Rolle des Günt er Spr ott e. Dass er Gärtne r von Beruf ist, finden die Rate nden nicht he r- aus, wohl ab er , das s Heinz Stra- winski (Norbert Grütjen) als Zahnarzt sein Geld verdie nt. Gudrun „Annette von Aretin“ Thiele löst das Rätsel von Runde zwei mit der sechste n Fr age auf. Nach zweieinhalb Stun den und einer Zugabe gibt e s stehen- de Ovationen für alle Akt eure . Rainer Voss da nkt Marie-Louise Baabe, Ingo Stoevesandt und Kassiererin Petra Schlewitt mit je einem Blu me nstrauß.
Mimten das Rateteam: Karsten Thomsen (von links), Gudrun Thiele, Mich ael Hannebacher u nd Sus ann e Mor-genstern. Rechts Ingo Schneider als Quizmaster Robert Lembke, daneben Stefan Hoppe-Seyler als „Gärtner“ Günte r Sprotte. Foto: Siems
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Die Ratesendung Was bin i ch?“ wurde von 1955 mit nur ku rzer Unterbrechung bis 1989 in der ARD ausg estr a hlt. Q uiz - ma ster des heiteren B e rufe r - ate ns war Robert Lembke. In eine r je halbstündigen Sen dung musste ein vierköpfiges Rat - eteam mit einfachen Ja-und- Nein-Fragen herausfinden, womit der jeweilige Gast seine Brötchen ve rdie nt.
Zum Rateteam gehörten TV-An- sagerin Annette von Are ti n, Gui- do Baumann, Unterha ltungschef des Schweizer Fernsehen s, d er Nürnberger Oberstaatsa nwalt Hans Sac hs sowie Schauspiel - erin und Ärztin Marianne Koch. Quiz-maskottchen war Lembkes Fox-terrie r „Struppi“.
Die Älteren erinnern s ich lebhaft a n Lembkes Ei ngangsfrage an die Ka n - dida ten: „Welches Schweind erl hätten‘s d enn gern?“ . Für jede Frage, die mit „Nein“ beantwortet wurd e, wan derten fünf Mark ins nach d er Lieblingsfarbe des Gastes a us- gewählte Sparschwein. Bei zehn verneinte n Fragen war Schluss.
Zum Thema: „Wa s bin ich?“
Robert Lembke als Qu izmaster von „Wa s bin ich?“. F oto : Bajzat/dpa